Photos
 
Währung DigitalVideo, 7 Min., A/D 2004

Geld essen

Eine Frau bei ihrem täglichen Ritual. Geld essen. Hundert Münzen. Eine Börse voll. Bis zum Überdruss. Da Geld unverdaulich ist, kann sie es immer wieder essen. Immer wieder. Immer wieder. Ein Kreislauf der Gier, hinter der die Einsamkeit brüllt. Ein Ersatz. Deformation wird sichtbar. Ungeschminkt.

Nach einer Idee von und mit:
Miki Malör

Buch und Regie:
Emre Tuncer

Kamera:
Renée Kellner, Emre Tuncer

Schnitt:
Renée Kellner, Bjela Prossowski

Dank an:
austria filmcoop, fem_matics, gurwinder singh, narinder pal chopra, Fam. Crüsemann

„Eine überzeugend schlichte Deutung des stofflichen Aspekts gibt Emre Tuncers
„Wa(ä)hrung“: Da stopft die österreichische Perfomancekünstlerin Miki Malör sich so lange Münzen ins Maul, bis sich ihr Gesicht zu einer abstoßenden Fratze materieller Übersättigung ausbeult. So konkret ist Geld selten im Kino zu sehen.“ - Der Tagesspiegel Berlin

 


© 2007 by dasLOCH. All rights reserved. HOME