Geld essen
Eine Frau bei ihrem täglichen Ritual. Geld essen. Hundert Münzen. Eine Börse voll. Bis zum Überdruss. Da Geld unverdaulich ist, kann sie es immer wieder essen. Immer wieder. Immer wieder. Ein Kreislauf der Gier, hinter der die Einsamkeit brüllt. Ein Ersatz. Deformation wird sichtbar. Ungeschminkt.
Nach einer Idee von und mit:
Miki Malör
Buch und Regie:
Emre Tuncer
Kamera:
Renée Kellner, Emre Tuncer
Schnitt:
Renée Kellner, Bjela Prossowski
Dank an:
austria filmcoop, fem_matics, gurwinder singh, narinder pal chopra, Fam. Crüsemann
„Eine überzeugend schlichte Deutung des stofflichen Aspekts gibt Emre Tuncers
„Wa(ä)hrung“: Da stopft die österreichische Perfomancekünstlerin Miki Malör sich so lange Münzen ins Maul, bis sich ihr Gesicht zu einer abstoßenden Fratze materieller Übersättigung ausbeult. So konkret ist Geld selten im Kino zu sehen.“ - Der Tagesspiegel Berlin |